TS Ionenaustauscher  -  ein additiver Bindemittelzusatz

 

Günstiger als eine konventionelle Bodenverfestigung infolge Einsparungen von Zementanteilen.

Ionenaustauscher und Affinitätsverbesserer werden Haftvermittler genannt und werden in bituminösen Schichten seit langem verwendet. Heute gibt es auch Affinitätsverbesserer für die Bodenverfestigung, Bodenverbesserung und Bodenstabilisierung.

Grenzflächenaktive Verbindungen dipolaren Charakters, die durch ihre elektrische Ladung die Eigenschaften der Tonminerale im Boden ändern, sich an der Oberfläche der Tonminerale binden und auf diese Weise gleichzeitig die Bildung stabiler Aggregate ermöglichen und den freien Porenraum abmindern und zu einer hoheren Proctordichte führen.  

TS Ionen beinhaltet natürliche Biopolymere und Erdalkaliensalze als Affinitätsverbesserer und Zementadditiv zur Bildung unlöslicher Verbindungen, verbunden mit optimierten Hydratationphasen mit den vorhandenen Bodenbestandteile eines F3-F1 Bodens.

Mit TS-Ionen werden höhere organische Bestandteile bis 3%, organische Huminsäuren, durch zusätzlichen Ionenaustausch absorbiert. Bei Zementen erfolgt keine negative Beeinträchtigung der Hydration. Die Reaktionsfähigkeit bei Kalken bleiben erhalten. 

Eine Erhöhung der Einbaustärke ermöglicht optimiertere Arbeitsabläufe. Der Bauablauf wird beschleunigt.

TS-Ionen vereint in Baumischverfahren die Vorteile der Hydrophobie des Weißkalkes und puzulanen Reaktionen mit den Festigkeiten und Abbindezeiten von Zementen. So können erstmals kostengünstige Zemente bei einer Bodenverfestigung von bindigen Böden eingesetzt werde.

Die Lieferform zur Baustelle erfolgt als Flüssigkeit im recycelten IBC Container oder im HDPE Spundfass. 

Die erforderliche Einbringmenge entspricht 1:175 der Gewichtsanteile des optimalen theoretischen Proctorwassergehalts des zu verfestigten Bodens, auch bei bindigen Böden werden so selten mehr als 1,5 Liter/m3 benötigt. Für den Export bieten wir TS-Ionen in einer stärkeren Dosierung in einen verbesserten Verfahrensprozess an, um anfallende höhere Transportkosten erheblich zu senken. Die Eigenschaften des Endprodukts "Verfestigung" sind dieselben, die Einbringmenge jedoch deutlich minimiert.  - Auch wir rechnen mit Nachkommastellen.

Nach RStO sind 20cm bei F3 Böden auf den frostsicheren Oberbau anrechenbar. Aber auch ganze Frostschutzschichten können in diesem Verfahren bei Industrieflächen ersetzt werden.

Einbringmenge des Additives ins Erdreich zur Verfestigung:

Die Dosierung der Additive ist abhängig von den Oberflächen der Bodenpartikeln des zu verfestigten Bodens, also der Trockendichte mit dem dazugehörigen optimalen Proctorwassergehalt des Ausgangsbodens zur Verdichtung: 


Liter Verbrauch Additiv in 1mverdichtetem Erdreich

 =  

Trockendichte (in t/m3) * optimaler Proctorwassergehalt des nicht verbesserten Bodens * 10



"TS Einbring Faktor" =175


Folglich ist eine Einbringmenge von 0,7 Liter bis 1,6 Liter des Additives je m3 Erdreich ausreichend.

 

 Geschützt durch das:

DPMA

Erhältlich unter dem Handelsnamen "Terrasolid®- Ionen"