Erreichte Vorteile bei einer Bodenverfestigung mit Additiven:

 

  • Günstiger als eine "normale Bodenverfestigung" mit nur Zement oder Mischbindemittel (Bodenstabilisierung, qualifizierte Bodenverbesserung)
  • Regelkonform (Additive Bedarfen keiner bauaufsichtlichen Zulassung, der verbesserte Baugrund wird nach wie vor als Boden betrachtet, DIBt 2019, Frau Hemme, Leiterin des Referats Mauerwerksbau, Erd- und Grundbau, Bauwerksabdichtungen)

  • Nutzung von allen Bestandsböden zur Umwandlung zur Frostschutzschicht 

  • Nutzung von Zement auch bei bindigen Böden kostengünstig möglich

  • Feinweißkalk nur bei hohen Wassergehalten erforderlich

  • Hohe organische Bestandteile möglich

  • Höhere Anfangsfestigkeiten
  • Keine Transportwege von mineralischen Gemischen

  • Verbindungsfähiger durch Ionenaustauch der Bodenkolloide

  • Verringerte Wasseraufnahme in der verfestigten Bodenmatrix

  • Einsparung bis zu 60% der hydraulischer Bindemitteln, höhere Tagesleistung da aufwendiges Befüllen der Streufahrzeuge minimiert wird
  • Volle Anrechnung der verfestigten Schicht auf den frostsicheren Oberbau bei privaten Auftraggebern möglich

  • Einsparungspotenzial auch gegenüber günstiger RC-Bauweisen

  • Bindung bestehender Schadstoffe in der verfestigten Bodenmatrix

  • Ressourcenschonend, umweltfreundliche und Co2 reduzierende Bauweise

  • Recyceltes Material eingestuft nach LAGA ab Z1  (nur abhängig vom Bindemittelanteil)

  • Kostengünstig, auch zum Vergleich zur konventionellen Bodenverfestigung

  • Kostenersparnis auch beim Auftraggeber
  • TS auch als Additiv im CSV Verfahren geeignet (Trockenmörtelsäulen)

  • Zusätzliche Massenersparnis, da das Planumsgefälle von min. 4% im Baumischverfahren entfällt. Das Quergefälle der Oberfläche wird dem Planumsgefälle gleichgesetzt, im Regelfall 2,5%

  • Im öffentlichen Straßenbau erfolgt die Zulassung durch standardisierte Eignungsprüfungen nach ZTV-E StB und TP BF-StB 11.1 mit einer Anrechnung von 20 cm nach RStO auf den frostsicheren Oberbau. Dem Bodenmechanischen Labor wird das Additiv zur Herstellung der Probekörper vorab kostenlos zu Verfügung gestellt.

  • Bei einer Bodenverfestigung entfallen die Prüfungen des Verformungsmoduls auf dem Planum nach den „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau“ ZTV E-StB Absatz 14.4 wenn die Kriterien eine qualifizierten Bodenverbesserung eingehalten werden

  • Der Nachweis der wasserwirtschaftlichen Verträglichkeit entfällt, da keine Primär.- Sekundärbaustoffe verwendet werden. Ein Nachweis der wasserwirtschaftlichen Verträglichkeit bei einer Bodenverfestigung kann durch den Zementhersteller durch Studien / Gutachten nach Arbeitsblatt W347 zusätzlich erfolgen.

  • Bodenverfestigungen sind auch bei tieferen Temperaturen um den Gefrierpunkt bis +2 Grad problemlos möglich. Die Begrenzung von +5 Grad, der minimalem Außentemparatur nach ZTV-E bei Bodenstabilisierungen kann abgemindert werden.

anwendungtr

Bodenstabilisierung, Einstufung in die Regelwerke, Prüfkriterien

waagetr

Vergleich unterschiedlicher Bauweisen einer Frostschutzschicht

eurotr

Kostenvergleiche unterschiedlicher RStO konformer Bauweisen

RAP Stratr

Eignungsprüfungen und weitere Testergebnisse

LVtr

Leistungsverzeichnis Bodenverfestigung mit Additiv